| August-Stunz-Zentrum, Ostend |

Einfühlungsvermögen in die Bedürfnisse der Bewohnerinnen setzten wir voraus und freundlichen Auftreten halten wir bei ehrenamtlichen Engagement mit Menschen für eine wesentliche Voraussetzung. Sie werden in den jeweiligen Projekten von erfahrenen Fachkräften eingeführt und haben die Möglichkeit über ihre Arbeit regelmäßig mit Anderen zu reflektieren. Wir stellen hier auch Projektideen vor, die wir gerne durchführen würden, und wo bisher Menschen fehlen, die diese Ideen planerisch umsetzen und die Organisation in Angriff nehmen. Wenn es gelingt auch neue Projekte ins Leben zu rufen, freuen wir uns ganz besonders. Und vielleicht haben Sie selber ja auch noch eine Projektidee?
Die Projektziele des Projekts Bankkegeln sind psychische Entlastung durch Spiel, Spaß und Geselligkeit, Aktivierung des Kurz- und Langzeitgedächtnisses, Förderung sozialer Integration sowie die Förderung der Konzentrationsfähigkeit. Die ehrenamtlichen Helferinnen planen und leiten die Bewohnerinnen in der Praxis an. Dazu kann auch ein Hol- und Bringdienst gehören. Der zeitliche Rahmen beträgt zweimal wöchentlich jeweils 1 Stunde zzgl. Vor- und Nachbereitung.
Die BewohnerInnen sollen die Möglichkeit erhalten sich über ihre Interessensgebiete mit Literatur zu versorgen, wie auch allgemein über Lesestoff beraten zu werden. Die ehrenamtlichen Helferinnen tragen die Verantwortung für die Organisation und Verwaltung der Bibliothek und beraten interessierten Bewohnerinnen bei der Auswahl von Büchern. Die Unterstützung bei der Beschaffung von Büchern für die Bibliothek ist willkommen und nötig.
Die Einzelbetreuung von Menschen in August Stunz Zentrum wird auf die beiden Seiten des Tandems abgestimmt. Welche Interessen und wie viel Zeit bringt die ehrenamtliche Kraft mit und wo kann diese Zeitspende im Zentrum am besten in einem Einzelbetreuungsfall eingesetzt werden. Dieses wird in einem intensiven Einzelgespräch herausgefunden und der Praxiseinsatz vereinbart. Auch hier besteht die Möglichkeit und Notwendigkeit der intensiven regelmäßigen Nachbearbeitung.
Mit Spielen wird das Gedächtnis trainiert und gleichzeitig Geselligkeit gefördert und eine angenehme und aktive Möglichkeit von Unterhaltung gefördert bei gleichzeitiger Förderung der sozialen Integration. Die ehrenamtlichen Helferinnen bieten unterschiedliche Spiele an, die die Gedächtnisfunktionen anregen. Gewünschter Zeitumfang ist einmal wöchentlich jeweils eine Stunde.
Bewegung ist gesund und schenkt Mobilität bis ins hohe Alter. Durch Bewegung kann auch verlorengegangene Lebendigkeit der Körperteile zumindest teilweise wiederhergestellt werden. Wenn Sie bei alten Menschen hierbei mithelfen wollen und über eigene Bewegungserfahrung verfügen, die Sie weitergeben wollen, werden Sie hier gebraucht. Zweimal wöchentlich eine Stunde ist hier der zeitliche Einsastz.
Kochen schenkt nicht nur heimische Gefühle und oft wundervoll genießbare Ergebnisse, beim Kochen fallen auch sehr viele unterschiedliche Arbeitsgänge an, die die Feinmotorik fordern und dadurch aktivieren und außerdem das Kurz und Langzeitgedächtniss am Laufen halten. Die Teilnahme an der Kochgruppe unterstützt von ehrenamtlichen Kräften ist daher für unsere Bewohner ein vielseitiger Zugewinn im Alltag und für vielleicht auch. Einmal wöchentlich 1 bis 2 Stunden und Nachbereitung im Team sollten Sie zeitlich einkalkulieren.
Vielen Menschen verschafft die Möglichkeit sich durch Malen auszudrücken, Freude und psychische Entlastung - das ist bei alten Menschen wie bei jungen Menschen so. Der soziale Prozess des miteinander Malens und entweder visuell – über die Bilder – oder auch im Gespräch über die Bilder zu kommunizieren, bringt Menschen zusammen und trägt zur Lebensfreude und zur Integration bei. Wenn Sie Interesse haben helfend einmal im Monat an diesem Prozess teilzunehmen, ist die Malgruppe vielleicht auch ihre Gruppe.
Männer sind unter unseren Bewohnern eine Minderheit. Im Gespräch in der Männerrunde werden andere soziale Verhaltensmuster aktiviert und die Möglichkeit geboten über die Entwicklung des eigenen Rollenbildes zu reflektieren. Oder eben einfach "unter Männern" Spaß zu haben und zu kommunizieren. Wenn Sie Erfahrung haben in geschlechtspezifischen Gruppenprozessen und sich zutrauen eine solche Gruppe zu planen und durchzuführen können Sie sich hier gut einbringen. Der zeitliche Einsatz ist hier 1 Stunde wöchentlich und die Nach- und Vorbereitung im Team.
Der therapeutische Wert des Singens für die aktiven Sänger jeden Alters ist unumstritten. Die Selbstwahrnehmung des Körpers als Klangkörper, der lernen kann und in Kooperation mit anderen menschlichen Klangkörpern tritt erschließt eine neue Ebene der Lebensfreude und diese kann immer wieder aktiviert und abgerufen werden. Mit der Singgruppe wollen wir diesen Prozess fördern und freuen uns über Ehrenamtliche, die selbsständig Musikgruppe organisieren können und die Bewohner beim Singen motivieren und begleiten. Sie sollten eine Stunde einmal wöchentlich mindestens einbringen und auch noch Zeit für die Vor- und Nachbereitung haben.
Spiele aller Art und dadurch entstehende Geselligkeit und Spaß können zur psychischen Entlastung führen. In der Spielgruppe werden unterschiedliche Spiele, die neben der Unterhaltung die Gedächtnisfunktion anregen angeboten. Eine Stunde wöchentlich und Vor- und Nachbereitung ist das Minimum.
Was geschieht im Stadtteil, in der Stadt, im Land und in der Welt. Lesen und darüber reden und dadurch teilnehmen am Geschehen und Teil des Ganzen sein kann eines der Ergebnisse der Zeitungsrunde sein. Selber Lesen, Zuhören, Diskutieren und Konzentration ist gefordert. Dieses Projekt findet in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sozialforschung statt.
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Ihre Ansprechperson ist: |
Doris Mauczok, Doris.Mauczok.ASZ@awo-frankfurt.de |