AWO in den 70er und 80er Jahren

In der Entwicklung der Arbeiterwohlfahrt Frankfurt hat sich seit dem Zweiten Weltkrieg als Schwerpunkt die Altenhilfe herausgebildet. Es gab nur wenig öffentliches Interesse an der Lebenssituation alter Menschen.

Mehr Aufmerksamkeit finden erst einmal andere Arbeitsfelder, die die Arbeiterwohlfahrt in Frankfurt beginnt: die Arbeit in sozialen Brennpunkten, Schulsozialarbeit, Straffälligen- und Strafentlassenenhilfe, Sozialarbeit für arbeitslose Jugendliche.

Fortentwicklungen im Bereich der Altenhilfe, die zunehmende Differenzierung der Angebote für ein selbstbestimmtes Alter werden nahezu ausschließlich verbandsintern diskutiert oder in der Auseinandersetzung mit anderen Trägern. Nur eine kleine Fachöffentlichkeit interessiert sich für diese Fragen.

Die Arbeiterwohlfahrt verfolgt in ihren "Altenhilfezentren" die neue Konzeption der "Integrierten Altenhilfe" als eine Aufhebung der Trennung zwischen Altenwohnanlagen, Hauspflege, Heimen und ambulanten Diensten. Beratung, Hilfe, ambulante und stationäre Pflege sowie Unterbringung liegen in einer Hand. 

Alte Menschen und ihre Angehörigen können sich in allen Fragen nötiger Hilfeleistungen an eine Stelle wenden. Nur so ist ein individuelles Eingehen auf die Bedürfnisse alter Menschen überhaupt möglich.

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