Sozialpolitik Intern
AWO Kreiskonferenz kräftigt Basis für eine starke Zukunft
2. November 2026
Lesedauer: 2 min
Am Freitag, 30. Oktober 2026, trat die AWO Kreiskonferenz zusammen. Das zentrale demokratische Gremium des AWO Kreisverbands Frankfurt am Main e. V. entscheidet über wichtige Angelegenheiten des Mitgliederverbands und beaufsichtigt die Arbeit des ehrenamtlichen Präsidiums.
„Diese Kreiskonferenz war ein wichtiger Schritt für die Zukunft der AWO Frankfurt. Wir haben ein engagiertes Präsidium gewählt, das sich neben seiner Aufsichtsfunktion besonders der Weiterentwicklung unseres Mitgliederverbandes widmen wird. Mit unseren sozialpolitischen Leitlinien haben wir einen klaren politischen Pflock eingeschlagen: Die AWO Frankfurt will sich einmischen und die soziale Entwicklung unserer Stadt aktiv mitgestalten. Mit dem Beschluss zur Mitgliederentwicklung stärken wir das Ehrenamt und schaffen neue Möglichkeiten, Verantwortung zu übernehmen und sich einzubringen“, erklärt Präsidiumsvorsitzende Petra Rossbrey.
Und weiter: „Insgesamt haben wir deutlich gemacht: Wir wollen nicht nur verwalten, was wir haben. Wir wollen unseren Verband weiterentwickeln, politisch sichtbar sein und die AWO Frankfurt gemeinsam stark für die Zukunft machen.“
An die Seite der Präsidiumsvorsitzenden Petra Rossbrey und den Stellvertretenden Präsidiumsvorsitzenden Herbert Stelz wurde Kilian Krumm (vormals Beisitzer) als weiterer Stellvertreter in den Präsidiumsvorsitz gewählt.
Er sagt: „Die AWO ist mehr als ein Sozialunternehmen. Sie ist Mitgliederverband, Wertegemeinschaft und eine gesellschaftspolitische Bewegung. Ich möchte dazu beitragen, dass wir wieder stärker als eigenständige sozialpolitische Stimme in Frankfurt wahrgenommen werden – als Anwältin der Menschen, die keine starke Lobby haben.
Dazu gehört für mich ein lebendiger Mitgliederverband, der neue Generationen für gesellschaftliches Engagement begeistert, und ein selbstbewusstes Ehrenamt, das politische Verantwortung übernimmt. Wir müssen den Mut haben, uns weiterzuentwickeln, ohne unsere Werte aus den Augen zu verlieren.“
Kilian Krumm, Jahrgang 1990, ist Wirtschaftsjurist, Pädagoge und Supervisor. Beruflich bewegt er sich an der Schnittstelle von Recht, Organisation und Change Management. Über zehn Jahre war er bei der IG Metall tätig, zuletzt beim Vorstand in der Organisationsberatung und Teamentwicklung. Zusätzlich engagiert er sich seit 2024 ehrenamtlich im Präsidium der AWO Frankfurt.
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