Riederwald

Mit knapp 5.000 Einwohnern zählt der Riederwald zu den kleinsten Frankfurter Stadtteilen. Architektonisch gehört er zu den versteckten Perlen der Stadt. Im Schwemmland des Mains entstand hier zwischen 1910 und 1928 in drei Bauabschnitten eine Arbeitersiedlung in unterschiedlichen Baustilen: Der „Heimatstil“ im Osten zeichnet sich durch zweigeschossige Doppelhausgruppen mit hohen Mansardendächern aus, „Neues Bauen“ dominiert den Westen. Hier stehen Flachdachhäuser mit modernen, archteypischen Gestaltungselementen an Fenstern und Balkonen. Das Zentrum der Siedlung wiederum ist vom expressionistischen Baustil inspiriert.

Der Riederwald war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts politisch eindeutig dem Arbeiterflügel zuzuordnen. Zwei Plätze im Riederwald sind heute nach AWO Begründerinnen benannt. Johanna Tesch, eine Frankfurter AWO Gründerin, gab sowohl einem Platz als auch einer U-Bahnstation ihren Namen. Im November 2019 wurde der Marie-Juchacz-Platz nach der Sozialdemokratin und Frauenrechtlerin benannt, unter deren Leitung am 13. Dezember 1919 die Arbeiterwohlfahrt begründet wurde.

Heute ist der Stadtteil am Feuchtbiotop Riederbruch vor allem durch die Frankfurter Eintracht bekannt, die hier ihr Trainingsgelände hat. Die Riederwälder lieben ihr Licht- und Luftbad. Der Verein LiLuBa e.V. schafft es, jährliche Ferienspiele und Veranstaltungen ehrenamtlich zu betreiben.

Ortsverein Riederwald

"AWO Riederwald – jeder kennt jeden!"
Veranstaltungen und Aktivitäten

  • Ausflüge und Fahrtenmit dem Bus zu den schönsten Zielen
  • Zusammenarbeit mit der Altenwohnanlage und der Betreuung durch die AWO
  • Beteiligung an der Aktivitäten der Vereine im Stadtteil
  • Persönliche Unterstützung von hilfebedürftigen Menschen im Stadtteil

Spendenkonto des Ortsverein

IBAN: 

DE23 5005 0201 0200 2173 30

Verwendungszweck:

Spende OV Riederwald

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