Auch in diesem Jahr fand in der letzten hessischen Weihnachtsferienwoche die traditionelle Winterfreizeit der Jugendhilfe der Ernst-Reuter-Schule II statt. Ziel war, wie jedes Jahr die Rhön. In diesem Jahr gab es jedoch eine besondere Veränderung: Erstmals wurde die Winterfreizeit als jahrgangsübergreifendes Projekt durchgeführt, das von zwei Mitarbeitenden für die Jahrgänge 5/6, sowie zwei Mitarbeitenden für die Jahrgänge 7 bis 10 gemeinsam verantwortet wurde. Dadurch entstand eine neue Form der Zusammenarbeit und eine gelungene Durchmischung von jüngeren und älteren Schüler*innen.
Gemeinsam reisten 17 Schüler*innen der Klassenstufen 5 bis 8 mit den Mitarbeiterinnen der Jugendhilfe in die Rhön. Untergebracht war die Gruppe in einer Jugendherberge in unmittelbarer Nähe der Wasserkuppe, umgeben von winterlicher Landschaft und fernab des städtischen Alltags. Ganz nach dem Motto: Raus aus Frankfurt - rein ins gemütliche Dörfchen.
Ein besonderes Highlight ließ nicht lange auf sich warten: Der Schnee war da! Die Freude war bei den Kindern, Jugendlichen und auch bei den Sozialarbeiter*innen riesig. Damit waren die perfekten Voraussetzungen für das Skifahren gegeben. Anfänger*innen konnten dank unseres ehrenamtlichen Skilehrers, der die Jugendhilfe bereits seit vielen Jahren zuverlässig begleitet, ihre ersten Versuche auf den Skiern wagen. Fortgeschrittene Skifahrer*innen hatten die Möglichkeit, ihr Können zu verbessern und neue Pisten zu erkunden. Auch Schlittenfahren sorgte für viel Spaß und Begeisterung und durfte im winterlichen Programm natürlich nicht fehlen.
Neben den sportlichen Aktivitäten gab es weitere abwechslungsreiche Programmpunkte. Ein Besuch in einer Schokoladenwerkstatt, in der gemeinsam Schokopralinen hergestellt wurden, sorgte für kreative und genussvolle Momente. Außerdem stellte ein Escape Room Teamgeist und Köpfchen unter Beweis. Abgerundet wurde die Woche durch einen Ausflug in die Stadt Fulda, die gemeinsam erkundet wurde.
Die Winterfreizeit war somit in vielerlei Hinsicht ein voller Erfolg: Schnee, gemeinschaftliches Erleben, neue Erfahrungen und ein gelungenes jahrgangsübergreifendes Projekt. Eine Woche voller Bewegung, Spaß und wertvoller gemeinsamer Erinnerungen, die sicher noch lange nachwirken wird.
geschrieben von Despina Akouta

