Hitze ist das größte klimawandelbedingte Gesundheitsrisiko in Deutschland. Dessen sind sich auch unsere Mitarbeitenden in der Pflege bewusst, sind doch ältere Mitmenschen besonders von den Risiken betroffen. Entsprechend bieten unsere Einrichtungen jede Menge Maßnahmen und Möglichkeiten, die heißeste Zeit des Jahres so angenehm wie möglich zu machen. Um für das Thema zu sensibilisieren, konzentrieren unsere vier Pflegezentren sowie unser ambulanter Dienst zusätzliche Angebote am Hitzeaktionstag 2026.
Während unsere Bewohnenden und zuhause Betreuten bestens versorgt sind, nutzt das Qualitätsmanagement der Johanna-Kirchner-Stiftung den Aktionstag am 11. Juni auch, um Mitarbeitende neu zu sensibilisieren und eventuelle Lücken in der Hitzeprävention zu erkennen und zu schließen. Dafür sind zahlreiche Aktionen geplant:
- Eine Wasserbar
- Ein "Info-Zentrum Hitzeprävention"
- Hitzefahrpläne, Beratungen, Info-Wände und Tipps für den Alltag
Sowie Aktivitäten und Versorgung:
- Gaumen-Kühlung: Eis, Wassermelone, Minzwasser, kalte Suppen und Eistee
- Körper-Kühlung: Sprühflaschen, Fußbäder, Gesichtsmasken und Wasserspiele
Wichtig ist vor allem die Information und Bildung im Umgang mit Hitze. Daher sind überall auch Angehörige und Besuchende einbezogen, vor allem aber die Mitarbeitenden der AWO, durch:
- eine spezielle Lerneinheit "Hitzeprävention" für Auszubildende in der Pflege
- ein allgemeiner Qualitätszirkel der Hitzepräventionsbeauftragten zur Verbesserung der Hitzeprävention
Initiiert wurde der Hitzeaktionstag von einem Bündnisteam bestehend aus dem AWO Bundesverband, der Bundesärztekammer, der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG), der Deutschen Krankenhausgesellschaft, dem Deutschen Pflegerat, dem GKV-Spitzenverband und der Klima-Allianz Deutschland, um auf gesundheitlichen Hitzeschutz aufmerksam zu machen.
